Dabei begleite ich Sie als Ihr Coach.

Möglichkeiten beleuchten.

Ihre Zukunft gestalten. 

Authentisch & wirksam.

VERHALTENSKODEX

Allgemeine Grundsätze

  • Coaches und Kund*innen gehen eine gleichberechtigte Beziehung ein, die bewusst im Sinne des Kunden/der Kundin eingesetzt wird.

  • Kund*innen sind und bleiben Expert*innen für ihr Leben und können selbst entscheiden, was sie tun oder nicht tun möchten. Dies gilt sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Kund*innen sind daher auch für die Entscheidungen, die sie treffen, verantwortlich. Gleichermaßen sind sie für ihre Handlungen verantwortlich.

  • Die Verantwortung des Coaches besteht darin, Kund*innen durch ausgewählte Methoden, Techniken & Fragestellungen dabei zu unterstützen, die eigene Situation mit anderen Augen zu sehen, Klarheit zu gewinnen, neue Perspektiven zu entwickeln und Wege zu erforschen. Das heißt, der Coach gestaltet den Prozess, während der Kunde/die Kundin stets Expertin/Experte für das eigene Thema und Leben bleibt. So erarbeiten Coach und Kund*in gemeinsam Lösungen, die genau für ihn/sie passen.

  • Während des Coachings haben die Ziele, Ressourcen und Entscheidungen des Kunden/der Kundin stets Vorrang vor denen des Coaches.

Aufklärung über Verantwortlichkeiten

  • Coaches sind für die Einhaltung der in diesem Verhaltenskodex verankerten Grundsätze verantwortlich.

  • Coaches übernehmen die Verantwortung dafür, die Entwicklung des Kunden/der Kundin innerhalb ihres eigenen Beziehungsnetzes zu fördern und zu unterstützen.

  • Coaches berücksichtigen das Entwicklungsniveau, die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kunden/der Kundin.

  • Coaches sind sich ihrer eigenen kulturellen Identität und der des Kunden/der Kundin sowie der möglichen Auswirkungen aufgrund von Unähnlichkeiten und Unterschieden auf das Coaching bewusst.

  • Coaches sind dafür verantwortlich, dass sie nicht von den Beziehungen zu ihren Kund*innen abhängig sind, um deren eigene emotionale und andere Bedürfnisse zu befriedigen.

  • Während des Coachings wird sich der Coach auf keine nicht-coachingbezogene Beziehungen wie Freundschaft, geschäftliche oder sexuelle Beziehungen mit seinen Kund*innen einlassen.

  • Coaches sind dafür verantwortlich, klare Grenzen zwischen der Arbeitsbeziehungen und anderen Beziehungen zu setzen und verpflichten sich, diese Grenzen zu überwachen und dem Kunden/der Kundin so deutlich wie möglich zu machen.

  • Coaches werden bei der Bearbeitung eines Beschwerdeverfahrens kooperieren, wenn eine Beschwerde gegen sie vorgebracht wird, und sicherstellen, dass angemessene Maßnahmen und Vorkehrungen getroffen wurden.

 

Kompetenzabgrenzung

  • Coaches sind sich der „Macht“ bewusst, die ihrer Position innewohnt: sie sind sich bewusst, dass sie sowohl bewusst als auch unbewusst beträchtlichen Einfluss auf ihre Kund*innen und möglicherweise auch auf Dritte ausüben können.

  • Coaches sind sich der Grenzen ihres Coachings und ihrer persönlichen Fähigkeiten bewusst und achten darauf, beides nicht zu überschreiten. Sie verweisen einen Kunden/eine Kundin gegebenenfalls an eine*n Kolleg*in und pflegen zu diesem Zweck ein professionelles Netzwerk.

  • Alle Coaches haben eine vom DBVC anerkannte Coaching Ausbildung absolviert und bilden sich im Laufe ihrer Karriere regelmäßig weiter.

  • Coaches suchen nach Möglichkeiten, ihre berufliche Entwicklung und ihr Selbst-„Bewusstsein“ zu steigern. 

  • Coaches überwachen ihre Coaching-Arbeit durch regelmäßige, fachliche und kompetente Supervision und sind in der Lage, gegenüber einzelnen Kund*innen, Kolleg*innen und Kundenorganisationen Rechenschaft darüber abzulegen, was sie tun und warum.

  • Coaches überwachen die Grenzen ihrer eigenen Kompetenz.

  • Coaches haben die Verantwortung gegenüber sich selbst und ihren Kund*innen, ihre eigene Effektivität, Belastbarkeit und Fähigkeit, diesen zu helfen, aufrechtzuerhalten. Sie müssen in der Lage sein, jede Situation zu erkennen, in der ihre persönlichen Ressourcen soweit erschöpft sind, dass sie Hilfe suchen und/oder sich aus dem Coaching zurückziehen müssen – sei es vorübergehend oder dauerhaft.

Arbeitsweise

  • Coaches sollten Kund*innen im Erstgespräch über ihre Ausbildung und Qualifikationen, sowie den von ihnen angewandten Methoden und der individuellen Herangehensweise informieren.

  • Coaches sollten möglichst schon im Erstgespräch mit Kund*innen die ungefähre Anzahl und Dauer der Coaching-Sitzungen klären. Sie sollten auch die Erwartungen des Kunden/der Kundin an das, was mit dem Coaching verbunden ist, prüfen und gegebenenfalls zu hohe oder unrealistische Erwartungen korrigieren bzw. realistisch einordnen.

  • Coaches sollten die Erlaubnis des Kunden/der Kundin einholen, bevor sie sich mit anderen Personen über diese beraten.

  • Coaches sollten stets darauf verzichten, die Informationen, die sie während des Coachings erhalten haben, für ihren eigenen persönlichen Gewinn oder Nutzen zu verwenden.

  • Wenn es eine*n externe*n Auftraggeber*in gibt, der/die nicht selbst Coachee - also die zu coachende Person ist - ist (z.B. Vorgesetzte oder Personalverantwortliche einer Organisation), müssen Coaches vor Beginn des Coachings sicherstellen, dass alle Parteien die gleichen Informationen über Ziel des Coachings und die beabsichtigte Arbeitsmethode haben. Das Coaching kann nur dann voranschreiten, wenn zwischen ihnen Übereinstimmung über die Ziele und die Struktur des Coachings besteht. Wenn sich die Situation oder der Auftrag ändert, revidiert der Coach formell die Vereinbarungen mit allen Parteien.

  • In Situationen, in denen Coaches eine Meinungsverschiedenheit mit einem Kunden/einer Kundin oder anderen involvierten Parteien haben, werden sie eine vernünftige Haltung einnehmen und den Dialog offenhalten.

  • Coaches beenden die Zusammenarbeit mit ihren Kund*innen, wenn das vereinbarte Ziel erreicht wurde oder wenn es offensichtlich ist, dass das Coaching ihnen nicht mehr hilft.

Vertraulichkeit

  • Coaches behandeln alle direkt, indirekt oder aus anderen Quellen erhaltenen Informationen über Kund*innen (und Auftraggeber*innen) als vertraulich. Sie schützen ihre Kund*innen vor der Verwendung persönlicher Informationen und vor deren Veröffentlichung.

  • Wenn Coaches glauben, dass Kund*innen eine Gefahr für sich oder andere darstellen könnte, weisen sie diesen darauf hin, dass er die Vertraulichkeit verletzen und geeignete Maßnahmen ergreifen kann, um Personen oder Behörden zu warnen.

 

Referenzen/Öffentliche Stellungnahme

  • Bevor der Coach den Namen der Organisation des Kunden/der Kundin oder andere persönlich identifizierbare Informationen verwendet, holt sich der Coach die Zustimmung des Kunden/der Kundin bzw. der Auftraggeber*in ein.

  • Coaches machen keine falschen, übertriebenen oder unbegründeten Behauptungen darüber, was durch Coaching erreicht werden kann.

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© 2020 Gina Friedrich

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